FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e.V.

Der Knoten ist endlich geplatzt und die Torchancen wurden genutzt

Jörg Mehlow, 25.10.2020

Nach zwei gut gespielten Partien gegen Markendorf und dem Spitzenreiter Luckenwalde, aber ohne jeglichen Punktgewinn, hat die Eintracht endlich wieder einen Dreier eingefahren. Beim Mitaufsteiger und bis jetzt stark aufspielenden Gastgeber, der SG Wiesenau, die bis dahin 3 Siege, 3 Unentschieden und nur einer Niederlage aufzuweisen hatten, gewannen die Mannen von Trainer Wolfgang Juhrsch mit 4:1. Es hätte optimal losgehen können auf dem hervorrangend gepflegten Rasenplatz für die Eintracht vor den rund 100 Zuschauern. Nach einen Abspielfehler des Gastgeberkeepers war Elvis Amabo frei vor dem Kasten, doch konnte den Ball aus Nahdistanz nicht im Kasten unterbringen. Den Abpraller des Keepers setzte der Nachrückende Maciej Hofman knapp neben den Pfosten (5.). Nun entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Eintracht stehts gefällig mitspielte. Doch nach einem Stellungsfehler der KW-er Innenverteidigung nutzte Wiesenau den Raum und erzielte die Führung (19.). Die Eintracht versuchte weiter nach vorn zu spielen und hatte in der 31. Minute die Chance zum Ausgleich. Angreifer Christian Semke wurde gut in Szene gesetzt und steuerte allein auf dem Gastgeberkeeper zu. Umkurvte ihn auch noch, doch aus dann zu spitzen Winkel wurde sein Abschluss auf der Linie geklärt. So ging es mit einem knappen 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause. Zu Beginn des 2. Abschnittes brachte das Trainer Duo Wolfgang Juhrsch und Tino Rindt unseren Youngster Justin Wisocki, der viel Alarm auf der linken Seite machte. Doch erst einmal musste noch der wiederum gut aufgelegte Eintracht Keeper Christian Rosenow mit Paraden einen größeren Rückstand verhindern. Aber auch auf der anderen Seite erarbeite sich die Eintracht nun Chancen im Minutentakt. Ein diagonal geschlagener Freistoß von Ralph Zimmerman fand den Kopf von Christian Semke und das runde Leder sprang vom Innenpfosten ins Tor zum längst verdienten Ausgleich (62.). Nun schien eine Blockade gelöst zu sein bei unserer Eintracht und hatte nach Chancen von Maciej Hofman und Justin Wisoki die Möglichkeit in Führung zu gehen. In der 72. Minute fiel dann der Führungstreffer, als Stoßstürmer Christan Semke wiederum gut in Szene gesetzt wurde und er es besser als im ersten Abschnitt machte und eiskalt verwandelte. Die Grün-Weißen verlegten sich nicht auf das Verteidigen des knappen Vorsprunges und so fiel auch wenig später die Entscheidung. Nach einem Sololauf von Justin Wisocki über die linke Seite kam nach klugem Rückpass Maciej Hofman an den Ball. Den ersten Abschluss hielt noch der Keeper, aber den abprallenden Ball legte er quer und der eingewechselte Sebastian Wisocki hatte keine Mühe zum 3:1 für die Eintracht zu verwandeln (76.). Der Torschütze des 3:1 legte dann auch noch kurz vor Spielschluss den vierten Treffer der KW-er vor. Seine gut getimte Flanke nutzte der ebenfalls eingwechselte Philipp Schenker und erzielte per Kopf, obwohl einer der kleinsten Spieler auf dem Feld, das 4:1. So war dann nach dem Abpfiff bei Trainer Wolfgang Juhrsch auch ein Lächeln auf dem Gesciht zu sehen und er sagte: "Tino Rindt und ich haben in der Halbzeitpause an die Mannschaft apelliert mehr zu machen. Die zweite Halbzeit war dann viel besser und wir haben hier bei einem guten Gegner verdient mit 4:1 gewonnen. Es zeigt sich das auch unsere Einwechselspieler viel Potential haben und auch beginnen könnten. So hat es heute gepaßt noch einmal durch Einwechslungen viel Schwung ins Team zu bekommen. " 

Foto: Die Eintracht bei einem weiteren Angriff zu Beginn des 2. Abschnittes in Wiesenau. Daniel Krafzik mit einem Einwurf auf den zweifach Torschützen Christian Semke.

 

Der Knoten ist endlich geplatzt und die Torchancen wurden genutzt